Picknickkörbe

Wer bei dem Begriff Picknickkorb an Essen im Freien und romantische Momente im Gras denkt, liegt richtig. Das kleine Weidenkörbchen mit Wein und Kuchen, das ehemals Rotkäppchen durch den Wald trug, hat allerdings mit dem heutigen Picknickkorb nicht mehr viel gemein.

Das heutige Design reicht von puristisch bis luxuriös, von einer einfachen Grundausstattung mit Plastikgeschirr bis hin zu einem eingebauten batteriebetriebenen Minikühlschränkchen und gesonderten Fächern für die Champagnergläser. Entsprechend variieren auch Größe, Formen und Arten. Diese reichen vom einfachen und leichten Picknickrucksack für Bergsteiger bis hin zu kofferähnlichen Gebilden, die sich ähnlich wie ein Trolley rollen lassen. Zur einfachen Grundausstattung eines jeden Picknickkorbs sollten zumindest bruchfeste Teller, Becher sowie ein unzerbrechliches Besteck gehören. Soll die Ausstattung etwas reichhaltiger sein, sollten noch gesondert Acrylgläser, eine Isolierflasche, Pfeffer- und Salzstreuer sowie Frischhaltedosen in dem Picknickkorb Platz finden. Die edleren Varianten besitzen obendrein zusätzlich auch noch Platz für Servietten, eine Decke, ein Schneide- oder Servierbrett, Flaschenöffner und Korkenzieher sowie Fächer für Kühlakkus und Kühlmanschetten für Flaschen.

Die Palette an Picknickkorbarten ist riesig und reicht von Körben für zwei, vier bis hin zu zehn Personen. Es gibt sogar die Möglichkeit, eine ganze Torte gekühlt in einer gesonderten Tragehaube mitzunehmen. So ausgestattet, macht es natürlich Freude, seine mitgebrachten Speisen im Freien im Kreise von Familienmitgliedern und guten Freunden zu verzehren. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass ein gepackter Picknickkorb auch recht schwer werden kann. Muss dieser dann erst kilometerweit getragen werden, macht das Picknick mit Sicherheit keinen rechten Spaß mehr.

Ein Picknickkorb sieht heute etwas anders und moderner aus als früher. Ob er nun lieber aus Metall, buntem Neopren, festem Kunststoff oder sogar aus Holz bestehen soll, entscheidet letztendlich auch der eigene Geldbeutel. Beliebt ist nach wie vor die geflochtene Weidenkorbvariante, die allerdings aus praktischen Gründen meistens eine Kofferform hat. Klappt man den Picknickkorb auf, findet man in verschiedenen vorgeformten Fächern die Utensilien, wie Teller und Besteck. Diese sind in aller Regel mit einem Bändchen oder einer Schlaufe fixiert, so dass nichts beim Transport herausfallen kann. So gerüstet, kann eigentlich der Picknickausflug beginnen. Man suche sich mit seinem Picknickkorb ein schattiges Plätzchen und mache es sich bequem zur leckeren Mahlzeit im Freien.

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